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Der Landessuperintendent des Sprengel Lüneburg, Hans-Hermann Jantzen, nimmt vorläufig die Amtsgeschäfte der wegen einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss zurückgetretenen Landesbischöfin a.D. Dr. Margot Käßmann wahr. Das beschloss der Kirchensenat der hannoverschen Landeskirche am Donnerstag. „Ich will die große Lücke bestmöglich füllen helfen, die Frau Käßmann hinterlassen hat“, sagt Jantzen. Über die endgültige Nachfolge Käßmanns im Bischofsamt wird im November die Synode entscheiden. |
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Hans-Hermann Jantzen |
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Hans-Hermann Jantzen studierte von 1965 bis 1970 evangelische Theologie an den Universitäten Göttingen und Tübingen. Nach dem Ersten Theologischen Examen verwirklichte er ein Studienjahr in Dallas in Texas/USA. |
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In den Jahren 1971 bis 1973 absolvierte Jantzen sein Vikariat in Hildesheim und bestand 1973 das Zweite Theologische Examen. |
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1973 übernahm Jantzen seine erste Pfarrstelle in Lehrte bei Hannover und ging von dort im Jahre 1980 nach Hildesheim, wo er als Studieninspektor am Predigerseminar tätig wurde. |
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Im Jahre 1986 erhielt Hans-Hermann Jantzen die Ernennung als Pastor an die Petrikirche in Göttingen-Grone und gleichzeitig als Superintendent des Kirchenkreises Göttingen-Nord. Nach elfjähriger Amtszeit dort wurde er – in Nachfolge von Hans-Christian Drömann – 1997 zum Landessuperintendenten des Sprengels Lüneburg der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers berufen, und ist als solcher Mitglied im Bischofsrat seiner Landeskirche. |
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Am 25. Februar 2010 wurde Jantzen nach dem Rücktritt der Landesbischöfin Margot Käßmann vom Kirchensenat zum Bischofsvikarberufen und damit mit der kommissarischen Leitung der Landeskirche beauftragt. Seine Verabschiedung als Landessuperindentendent in den Ruhestand ist bisher für den 26. September 2010 geplant. |
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Jantzen ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. |
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Quelle: Wikipedia |
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