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Johann Christophers ist Pastor der Kirchengemeinde Ilten-Höver-Bilm |
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Aus Berlin ruft sie an. Die Frau ist aufgeregt. „Seit zwei Jahren wohne ich nicht mehr in ihrer Gemeinde. Bin weit weggezogen, wollte ein Stück altes Leben hinter mir lassen. Und nun dies!“ Ich frage nach, was denn passiert sei. Und dann erzählt sie. |
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„In ihrem Gemeindebrief steht noch immer mein Name mit Telefonnummer, dabei leite ich schon lange den Mutter-Kind-Kreis nicht mehr.“ Als ich ihr mitteile, dass wir ihre Adresse schon seit ihrem Wegzug nicht mehr im Gemeindebrief abdrucken, da erzählt sie davon, wie sie im Internet diese Daten beim „Googeln“ entdeckt hat. Ich begreife. Unser Gemeindebrief ist auf der homepage des Kirchenkreises zu finden. Wenn man mit einer Suchmaschine sich auf die Suche nach einem Namen macht, der irgendwann einmal im weltweiten Netz des Internets („world-wide-web“) stand, dann wird man diesen Eintrag in der Regel finden. |
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Das Internet ist eine wunderbare Erfindung. Das wird in diesen Tagen auf der CEBIT in Hannover deutlich sichtbar. Was kann man nicht alles zeitnah entdecken oder mitteilen - und das Ganze weltweit. Aber jedes Ding hat meistens zwei Seiten. So auch das Internet. Das musste die Frau aus Berlin erleben. |
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Wir sind durch das Internet mit Menschen in der ganzen Welt verbunden, vernetzt. Können an den Freuden und Sorgen anderer weltweit teilnehmen. Allerdings sind und bleiben diese virtuellen Kontakte virtuell und sind nicht real. Die Fastenaktion „sieben-Wochen-ohne“ ermuntert in diesem Jahr unter dem Thema „Nähe“, einmal 7 Wochen ohne Scheu zu leben. Vielleicht einen lang aufgeschobenen Besuch zu machen, den Nachbarn zu überraschen, die kranke Bekannte aufzusuchen. Reale Kontakte klappen nicht über das Internet. An einen anderen Menschen zu denken, für ihn zu beten, ihm zu helfen, das gelingt besser, wenn ich persönlich mit ihm vernetzt bin. |
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Mehr Informationen zur Fastenaktion: http://www.7wochenohne.evangelisch.de/was-ist-7-wochen-ohne.php |
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