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Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. Psalm 18,30 |
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Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von Gertrud Mrowka die am 17. April 2010 im Alter von 73 Jahren gestorben ist. |
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10 Jahre lang war sie Kirchenvorsteherin in unserer Paulus-Gemeinde. Ihr Engagement für die Südstadt und darüber hinaus hat viel bewegt. Leidenschaftlich und hartnäckig, streitbar und mit Liebe zu den Menschen hat sie sich eingesetzt. Der Glaube war ihr keine Privatsache, sondern drängt nach gesellschaftlicher Gestaltung. |
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Wir sind dankbar, dass sie uns daran immer wieder erinnert hat. Sie wird uns fehlen. Möge sie schauen, was sie geglaubt hat. |
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Matthias Paul Vorsitzender des Kirchenvorstands Christiane Euschen stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands |
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Schwerpunkt ihres ehrenamtlichen Engagements war die diakonische Arbeit in der Südstadt |
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Sie war so etwas wie das soziale Gewissen in Burgdorf: Gertrud Mrowka ist am Sonnabend nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren gestorben. Schwerpunkt ihres vielfältigen ehrenamtlichen Engagements war die diakonische Arbeit in der Burgdorfer Südstadt. |
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Christlicher Glaube, der sich nicht um die Mitmenschen kümmert, ist nicht vollständig, sei ihre Leitlinie gewesen, sagt Pastor Matthias Paul von der St.-Paulus-Gemeinde, in der die Verstorbene seit zehn Jahren im Kirchenvorstand mitgearbeitet hat: „Christlicher Glaube war für sie tätiger Glaube.“ |
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Dabei habe Mrowka nie „Man könnte, sollte, müsste mal“ gesagt, sondern die Dinge in die Hand genommen und bei allen Problemen und Widerständen beharrlich durchgezogen. „Sie war eine große Organisatorin“, sagt Paul über die Verstorbene, die ihre ehrenamtliche Arbeit mit der Obdachlosenbetreuung in Drei Eichen begonnen und sich frühzeitig für die Integration kurdischer Familien eingesetzt hat. |
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Sie war die Mutter der Hausaufgabenhilfe, treibende Kraft bei der Gründung der Jugendwerkstatt, hat den Mittagstisch organisiert und nebenbei auch vielen alten Menschen im Heim zur Seite gestanden, wie Paul weiß. |
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Schon seit den siebziger Jahren ehrenamtlich tätig, hat sich die frühere Mitarbeiterin des Kirchenkreisamtes auch in der Friedensarbeit engagiert, beim Arbeitskreis Gedenkweg 9. November mitgearbeitet und bis zuletzt als Vorsitzende der Paulus-Stiftung gewirkt. Paul nennt sie eine streitbare Überzeugungstäterin, die im Übrigen auch für moderne Formen des Gottesdienstes offen gewesen sei. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Uetze vom 20. April 2010 Red.Nobert Korte |
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