Konfliktkonstellationen und soziale Menschenrechte unter dem Zeichen des Klimawandels

Vortrag mit Christian Cray (Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V.)


Freitag, 23. April, 19.30 Uhr im Antikriegshaus Sievershausen

Die Welt sieht sich vielschichtigen Krisensituationen ausgesetzt. Die Finanzmärkte sind instabil. Die Energieversorgung steht vor einem Systemwandel hin zu erneuerbaren Ressourcen. Die Nahrungsversorgung bedarf gerechterer Verteilung. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist bereits jetzt nur für einen Teil der Menschen gegeben. Die Klimaveränderung droht weitere Lebensräume der Menschen zu zerstören.

Welche Bedeutung Menschenrechte für die Friedenssicherung haben und wie mit Konflikten in Zeiten des Klimawandels umgegangen werden kann, wird der entwicklungspolitische Experte Christian Cray erläutern. In Ländern wie Ecuador sind die Auswirkungen des Klimawandels schon drastisch spürbar. Auf einer kürzlich unternommenen Vortragsreise in Ecuador hat Christian Cray die Virulenz der Thematik der sozialen Menschenrechte angesichts dieser Veränderungen erfahren. Das von ihm geleitete Projekt „Menschen. Rechte. Möglichkeiten“ wurde von der UNESCO als Projekt der UN-Dekade ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ ausgezeichnet.

Christian Cray ist Projektreferent beim Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN) und leitet ein niedersachsenweites Projekt zu den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten. Vorher hat er insgesamt zwei Jahre in Südamerika für Nichtregierungsorganisationen und die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) gearbeitet. Christian Cray ist Diplom-Pädagoge und Absolvent des Postgraduiertenseminars für ländliche Entwicklung der Humboldt-Universität Berlin.