
Probe der Burgdorfer Kantorei in der St.-Pankratiuskirche.
Foto. S. Heine
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Höhepunkt und Ausklang der Burgdorfer Nacht ist die Aufführung der „Carmina Burana“ von Carl Orff am 4. Juni ab 22 Uhr auf dem Spittaplatz. 150 Sänger werden den Chorpartien die nötige Intensität verleihen. „Orffs Werk, das 1937 uraufgeführt wurde, ist ein Reißer“, beschreibt Professor Hinderk Meiners Emrich, Mediziner und Musikexperte, das Musikerlebnis, das die Zuhörer Freitagnacht erwartet. Die Komposition sei frei von Pose. Sie verbinde Ursprünglichkeit mit Modernität, und Sinnlichkeit mit Maschinenhaftigkeit. |
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„Orff feiert die Widersprüchlichkeiten des Lebens und entfaltet mit seiner Musik eine ungeheure Energie“, sagt Meiners Emrich. Die mittelhochdeutsche Sprache vertiefe die Aussage und die Komplexität der Rhythmen und erzeuge einen stimulierenden Groove. |
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Die „Carmina Burana“ enthalte archaische Klänge und elementare Elemente, ergänzt Kirchenmusikdirektor Professor Gustav A. Krieg. Gregorianische Gesänge würden genauso durchschimmern wie romantisches Liedgut und kultische Sprachekstase. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Uetze vom 4. Juni 2010 Red. S. Heine |
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Einige Karten sind ab 21.15 Uhr noch an der Abendkasse erhältlich. |
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