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Dem Lena-Fieber zum Trotz: Am Sonntagnachmittag hat ein musikalisches Ereignis anderer Art die Besucher in der Barockkirche in den Bann gezogen. Das Barockensemble unter der Leitung von Martin Schick hatte in das Gotteshaus eingeladen – und sich für sein Frühjahrskonzert außergewöhnliche Werke ausgewählt, die nicht nur die Zuhörer erfreuten, sondern auch die Musiker in Bewegung hielten. |
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Zu Beginn stellte das Ensemble für das „Concerto a due cori“ von Georg Friedrich Händel eine neue Sitzordnung zusammen. „Das Stück von Händel ist ursprünglich für zwei Bläserchöre bestimmt, wir müssen aber einen Chor durch Streicher ersetzen, da nicht genügend Bläser vorhanden sind“, sagte Schick. Trotzdem blieb das ausdrucksstarke Volumen des Werks erhalten. Besonders heiter wirkte der Schlusssatz, der vor allem von den Blockflöten getragen wurde. |
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Auch das nachfolgende Stück von Johann Sebastian Bach verlangte die Fähigkeit zur Improvisation. Da keine Trompeten im Ensemble verfügbar sind, sprangen die Hörner für sie in die Bresche. In der Kantate zum ersten Pfingsttag werde italienischer Einfluss spürbar, führte Schick weiter aus. Mit Vivaldi im Anschluss blieb das Ensemble dieser Linie treu. Das Concerto g-moll „Per l?Orchestra di Dresda“ hatte der Komponist einst für die sächsische Staatskapelle im venezianischen Stil geschrieben. |
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Viel Beifall gab es allerdings auch in der Barockkirche für eine Lena: Lena Gottschlings herausragendes Spiel auf der Querflöte bei Johann Joachim Quantz? Werk „pour Potsdam“ begeisterte die Zuhörer ganz besonders. |
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Außergewöhnlicher Hörgenuss: Das Barockensemble unter der Leitung von Martin Schick spielt in der Iltener Barockkirche Kompositionen von Händel, Bach, Vivaldi, Quantz und Mozart.Hanke |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Uetze vom 1. Juni 2010 Red. Susanne Hanke, Ilten |
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