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Viel Applaus gab es für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze am Sonnabend: Bei der Feier in der Markuskirche zum 20-jährigen Bestehen des Dienstes hatte Superindendent Ralph Charbonnier das verdiente Lob für die Helfer gleich zu Beginn eingefordert. |
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Es gehöre viel Mut dazu, sich dem sensiblen Thema zu stellen und vor der Begleitung Sterbender nicht zurückzuscheuen, sagte Charbonnier anerkennend. Besonders hob er auch die positive Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern, Ärzten, Seelsorgern und Pflegern hervor. Auch die „unaufgeregte, kompetente und freundliche Arbeit“ von Manuela Fenske-Mouanga, Leiterin des Hospizdienstes, komme bei anderen Berufsgruppen gut an. Er würdigte zudem die innovative Herangehensweise der Mitarbeiter des Hospizdienstes, der die Eröffnung des Trauercafés zu verdanken sei. |
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Kritisch äußerte er sich zur bisherigen Arbeit der Kirche im Hospizbereich. „Auf diesem Feld müssen sich die pastoralen Seelsorger stärker integrieren“, forderte er. Charbonnier rückte auch ins Blickfeld, dass Männer bei der Hospizbetreuung Mangelware seien. |
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Festredner Franko Rest aus Dortmund griff das Thema „Spirituelle Patientenverfügung“ auf. Darin nennen Menschen ihre Gedanken zum Sterben, zur Trauer der Angehörigen, zu ihren ungelösten Konflikten und offenen Wünschen. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Lehrte und Sehnde vom 7. Juni 2010 Red. Susanne Hanke, Lehrte |
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Christina Wehrs (links) besucht die Ahltenerin Gerda Weimann.
Foto: Heinze
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Ehrenamt ist die Basis des Hospizdienstes |
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Seit nunmehr 20 Jahren können Sterbende, deren Angehörige und Hinterbliebene die Unterstützung des ambulanten Hospizdienstes im Kirchenkreis Burgdorf in Anspruch nehmen. Am Sonnabend, 5. Juni, wird der Gründungstag mit einem Festakt gewürdigt. |
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Für Sterbenskranke spielt das vertraute Umfeld eine große Rolle. Da ist es kein Wunder, dass die meisten Menschen auch in dieser Situation daheim bleiben wollen, solange es geht. Deshalb wurden im Jahr 1990 unter Mitarbeit der Sozialpädagogin Sabine Steffmann die Grundsteine für den ambulanten Hospizdienst im Kirchenkreis gelegt. |
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Nachbarschaftliches Engagement ist die Wurzel der Hospizbewegung. So gehörten schon 1991 zehn Freiwillige dem Dienst an. Heute sind es 32. Ihre Aufgabe ist nicht nur die Zuwendung für die Kranken. „Die Angehörigen brauchen mindestens genauso viel Unterstützung“, sagt die Sozialpädagogin Manuela Fenske-Mouanga, die den Dienst heute leitet. |
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In Aus- und Fortbildungen werden die Ehrenamtlichen für ihre Aufgabe qualifiziert. Um mit den Herausforderungen bei den regelmäßigen Besuchen umgehen zu können, ist Supervision Pflicht. Die Begleiter können eine Kontinuität bieten, „die Freunde oft nicht mehr geben“, sagt die Ehrenamtliche Brigitte Brauer. |
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Das Angebot für Menschen aller Konfessionen versteht sich nicht als Alternative zu stationären Hospizen, sondern als Ergänzung. Um den Dienst unabhängig zu machen von der finanziellen Situation der Kirchengemeinden, wurde vor zwei Jahren eine Hospizstiftung gegründet. Der Festakt am 5. Juni beginnt um 19 Uhr in der Markuskirche Lehrte. Zum Thema „Spirituelle Patientenverfügung“ spricht der Sozialethiker Franko Rest von der Fachhochschule Dortmund. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Uetze vom 3. Juni 2010 Red. Stefan Heinze, Burgdorf/Lehrte |
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