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Kreuz & Quer, das Magazin für die über 1200 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinden und Einrichtungen ist in seiner neuesten Ausgabe erschienen. "Mit Herz und Mund. Musik - vielstimmig wie das Leben", lautet das Thema. |
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Superintendent Dr. Ralph Charbonnier schreibt in seinem Vorwort: |
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Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter, |
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„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ (Friedrich Nietzsche) Man stelle sich mal eine Welt ohne Musik vor: Im Radio nur Sprache, Filme ohne Begleitmusik, im Gottesdienst keine Lieder, Kultur ohne Konzerte … ein schlechter Traum, ein Irrtum! |
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„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo) Immer wieder erscheinen mir Predigtworte (auch meine eigenen!) dürr und matt. Das, worauf sie verweisen sollen, kann so gar nicht in Worte gefasst werden. Wie reichhaltig erscheinen dagegen Kompositionen, die durch Singen und instrumentales Musizieren zum Klingen gebracht werden können. Wie muss ich mich manchmal um Aktualisierungen des weihnachtlichen Predigttextes bemühen! Mit Johann Sebastian Bach genügen fünf Paukenschläge und die einsetzenden Trompeten – und schon ist Weihnachten. Bei manch einer Traueransprache in der Friedhofskapelle ringt man um Worte. Ein gemeinsam angestimmtes Lied „sagt“ alles, was zu sagen ist. Musik ist Verkündigung! |
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„Musik ist die Vermittlung des geistigen Lebens zum sinnlichen.“ (Bettina von Arnim) Auf der einen Seite erklären wir viel, versuchen zu verstehen, schätzen das geistreiche Gespräch – ob im Konfirmandenunterricht, im Predigtnachgespräch oder im Bibelkreis. Auf der anderen Seite gibt es Kerzenschein, Pilgern und Meditation. Wo aber gehen Leib und Seele eine solch innige Einheit ein wie in der Musik, vor allem der selbst praktizierten Musik? Text ohne Musik wirkt oft farblos und erreicht uns nicht in Tiefenschichten der Seele. Die Töne und Rhythmen ohne den Text bleiben oft schön, aber unverbindlich. Deswegen: Musik ist die Sprache für geistliches Leben in der Vermittlung von geistigem und sinnlichem Leben. |
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„Sprich, und du bist mein Mitmensch, singe, und wir sind Brüder und Schwestern.“ (Theodor Gottlieb von Hippel) Wenn wir sprechen, bleiben wir in erheblicher Distanz. Wer singt, äussert sich persönlicher – über Grenzen der Generationen und Stile hinweg. Sicher: An Musikstilen können sich die Geister scheiden. Das allerdings müsste nicht sein. Das Pfingstfest macht deutlich, dass ein Verstehen auch in verschiedenen Sprachen möglich ist. Musikalisch gesprochen: Musik ohne Dissonanzen ist öde und spannungslos. Um kontrastreiche Harmonie geht es, vielstimmig wie das Leben. Solange wir uns auf die gemeinsame Partitur beziehen oder in einem Geist improvisieren, sind wir Leib Christi! |
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Viele gute Gründe, all denen zu danken, die in unserem Kirchenkreis Musik machen und zu Musik anstiften! Dank auch an alle, die sich in Kirchenvorständen oder anderen Gremien für Kirchenmusik „in der Fläche“ und als Konzert-Höhepunkte stark machen. Vor allem: Dank an Gott, dass wir in unserem Kirchenkreis Musik so vielfältig erleben können. Das Spektrum ist weit: Kirchenchöre, Gospelchöre und Kantoreien, Orgel, Bands, Posaunenchöre, musikalische Früherziehung, Chöre für Kinder und Jugendliche, Flötengruppen, gottesdienstliches Singen … Viel Freude beim Lesen kreuz und quer durch Beschreibungen unserer Musiklandschaft im Kirchenkreis! |
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Es grüsst Sie herzlich Ihr Ralph Charbonnier |
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Die neue Ausgabe steht hier für Sie zum Download vom Server bereit: |
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