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Der Kirchenkreistag ist das auf 6 Jahre gewählte bzw. ernannte Parlament des Kirchenkreises Burgdorf. |
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Er hat viele Aufgaben, welche die Arbeit und das Gesicht des Kirchenkreises prägen. So werden der Haushalts- und der Stellenplan vom Kirchenkreistag beschlossen. Er stellt die Zuweisungsgrundsätze für die Verteilung der Haushaltsmittel auf und schafft übergemeindliche Einrichtungen gerade im Bereich der Diakonie. Soweit eine positive Aufgabenformulierung. Aus der aktuellen Sicht könnte man auch sagen: der Kirchenkreistag versucht die Stellenkürzungen möglichst gerecht umzusetzen, die geringeren Finanzmittel nachvollziehbar an die Gemeinden und den Kirchenkreis zu verteilen und die übergemeindlichen Einrichtungen zu erhalten. |
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All dies geschieht vor dem Hintergrund immer die besonderen Gegebenheiten der einzelnen Gemeinden und des Kirchenkreises berücksichtigen zu müssen. Denn kein Kirchenkreis ist dem anderen vergleichbar. Schon die Unterschiede zu unseren unmittelbaren Nachbarn wie Hannover, Hildesheim – Sarstedt, Peine oder Burgwedel – Langenhagen sind größer als auf dem ersten Blick erkennbar. Identität unseres Kirchenkreises und damit geschriebenes Profil für die Arbeit auch des Kirchenkreistags ist das Leitbild des Kirchenkreises. |
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In unserem Kirchenkreistag arbeiten 75 Mitglieder mit. 62 sind aus den Gemeinden von den Kirchenvorständen entsandt, davon sind 17 Pastorinnen und Pastoren. Die Zahl der Mitglieder richtet sich nach der Gemeindegröße, von 2 (Rethmar) bis 5 (St. Pankratius Burgdorf). Außer dem Superintendenten Dr. Charbonnier sind noch 2 Mitglieder der Landessynode kraft Funktion im Kirchenkreistag. Jeweils 3 Mitglieder sind vom alten Kirchenkreisvorstand auf Vorschlag des Kirchenkreisjugendkonvents und aus dem Kreis der haupt- und ehrenamtlich Tätigen berufen worden. 3 weitere Mitglieder wurden berufen, da der Kirchenkreisvorstand sich von ihnen Impulse erhofft. Schließlich komplettiert Herr Sandau als gewähltes Kirchenkreisvorstandsmitglied den Kirchenkreistag. 27 Mitglieder sind weiblich, 48 männlich. Eine Besonderheit sind die stellvertretenden Mitglieder. Jedes Mitglied aus den Gemeinden soll einen persönlichen Abwesenheitsvertreter haben. Zur Zeit sind 6 dieser Plätze nicht besetzt, die übrigen 56 teilen sich je zur Hälfte Männer und Frauen. |
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Ein Gremium dieser Größe ist natürlich schwer handlungsfähig, zumal der Kirchenkreistag nur 4 mal im Jahr tagt. Für die täglichen (Regierungs-) Geschäfte sind der Kirchenkreisvorstand, der Superintendent und das Kirchenkreisamt da. Der Kirchenkreistag hat zur Vorbereitung seiner Beschlüsse Fachausschüsse gebildet: |
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Finanzausschuss Bauausschuss Diakonieausschuss Partnerschaftsausschuss Struktur- und Planungsausschuss Gemeindeausschuss Kinder-, Jugend- und Schulausschuss Ausschuss für den Konziliaren Prozess und für Oekumene Öffentlichkeitsausschuss |
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Diese Ausschüsse tagen in unterschiedlicher Häufigkeit, je nach Aufgabenanfall und Eigeninitiative. So haben insbesondere der Struktur- und Stellenplanungsausschuss, der Finanzausschuss und der Partnerschaftsausschuss zur Zeit besonders viel Arbeit, während andere Ausschüsse ihre Arbeit eher gleichmäßiger auf die 6 Jahre verteilen. Zur Unterstützung der Arbeit in den Ausschüssen können weitere fachkundige Personen berufen werden. Diese zur Zeit ca. 10 – 15 Personen sind allerdings nicht stimmberechtigt. |
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Die Sitzungen des Kirchenkreistags sind in der Regel öffentlich. Sie werden in den Tageszeitungen als Meldung angekündigt. Auch sollten sie in den Gottesdiensten der Gemeinden abgekündigt werden. Die Mitglieder des Kirchenkreistags nehmen an den Sitzungen der Kirchenvorstände teil und stellen damit eine wichtige Verbindung zwischen Kirchengemeinde / Kirchenvorstand und Kirchenkreis dar. Die Tätigkeit des Kirchenkreistags ist zur Zeit von Finanz- und Verwaltungsthemen geprägt. Der Kirchenkreistagsvorstand bemüht sich in Zusammenarbeit mit den Fachausschüssen allerdings auch inhaltliche Themen zu diskutieren, so im Jahre 2002 zum Dekadethema „Bekämpfung der Gewalt“ oder die aktuelle Situation und das Wirken der Hermannsburger Mission. |
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Der Vorstand des Kirchenkreistags nimmt gerne Anregungen für die weitere inhaltliche Arbeit entgegen. Diese wird auch im Jahre 2004 wieder mehr im Vordergrund stehen können, wenn es dem Kirchenkreistag im November 2003 gelingen sollte, den Stellenrahmenplan für die nächsten Jahre zu verabschieden. Dies ist allerdings, wie auch bei vielen anderen Punkten der Kirchenkreistagsarbeit nur möglich, wenn in den Gemeinden die Entscheidungen unter den Kirchenvorständen sowie den Haupt- und Ehrenamtlichen weiterhin so gut vorbereitet und unterstützt werden. |
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Ralph Scheferling, Kolshorn Vorsitzender des Kirchenkreistages |
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